Späte Einsichten
So langsam rollt die PR Maschine für die nächste E3 bei Nintendo und in Anbetracht der erstmal seit sechs Jahren gesunkenen Umsätze gibt man sich ungewöhnlich offen. So war von Firmenpräsident Satoru Iwata nun erstmals zu hören, dass man Apple als neuen "Feind der Zukunft" sieht, da die neuen Kundensegmente der jungen Mädchen inzwischen lieber ein "iPhone als ein DS in der Handtasche hätten". Es ist überflüssig zu erwähnen, daß diese Einsicht etwa drei Jahre zu spät kommt. Nicht weniger spät auch die zähneknirschende Aussage von Miyamoto, dass Nintendo verpasst hat, eine konkurrenzfähige Onlinestrategie zu entwickeln. Man hätte hier mehr tun müssen, meint der Chefdesigner.

Unterdessen gibt Iwata bekannt, dass der 3D-Effekt des auf der E3 präsentierten "3DS" jederzeit abgeschaltet werden könne. Das mag unwichtig klingen, ermöglicht aber sicherlich Rückschlüsse darauf, welche Technik zumindest nicht verwendet werden wird. Noch ist über das neue Handheld nichts bekannt.

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